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Pressemitteilung zum Einzelhandel

188/2026/53/G
Fürth, den 15. Juli 2026

Umsatz und Zahl der Beschäftigten im stationären Einzelhandel in Bayern im Mai 2026 unter Vorjahresstand

Reales Umsatzplus des Versand- und Internet-Einzelhandels bei über sechs Prozent

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ berichtet, wächst der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im Mai 2026 im Vergleich zum Mai 2025 nominal (in aktuellen Preisen) um 1,0 Prozent. Der preisbereinigte (reale) Umsatz liegt allerdings um 0,4 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats. Die Zahl der Beschäftigten geht um 1,6 Prozent zurück.

Der nominale Umsatz des stationären Einzelhandels („Einzelhandels in Verkaufsräumen“) nimmt im Mai 2026 um 2,6 Prozent ab und der reale Umsatz um 3,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des stationären Einzelhandels sinkt um 1,5 Prozent. Der nominale Umsatz des Versand- und Internet-Einzelhandels steigt um gut sieben Prozent und der reale Umsatz um über sechs Prozent.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, nimmt der nominale Umsatz im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ im Mai 2026 um 3,0 Prozent ab und der reale Umsatz um 3,8 Prozent. Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ wächst der nominale Umsatz um 2,7 Prozent und der reale Umsatz um 1,0 Prozent. Im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ sinkt die Zahl der Beschäftigten um 1,0 Prozent und im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ um 1,9 Prozent.

In fünf Wirtschaftsgruppen des stationären Einzelhandels nehmen im Mai 2026 der nominale Umsatz, der reale Umsatz und die Beschäftigtenzahl ab; es sind dies der „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, der „Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren“, der „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“, der „Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren“ sowie der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“. Im „Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)“ steigen nominaler Umsatz und Beschäftigtenzahl, im „Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ wachsen nominaler und realer Umsatz.

Im „Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten“ nehmen nominaler und realer Umsatz jeweils ab, während die Beschäftigtenzahl wächst. Im „Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten“ steigt der nominale Umsatz um 6,7 Prozent und der reale Umsatz um 5,3 Prozent bei weniger Beschäftigten (- 3,8 Prozent). Darunter steigt der nominale Umsatz des Versand- und Internet-Einzelhandels um gut sieben Prozent und der reale Umsatz um über sechs Prozent.

In den ersten fünf Monaten 2026 wächst der Umsatz des Einzelhandels in Bayern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 2,4 Prozent und real um 1,2 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sinkt um 1,4 Prozent.

Methodische Weiterentwicklung für bessere Darstellung
Die Monatsstatistik im Einzelhandel wurde zum Berichtsmonat Mai 2026 methodisch weiterentwickelt. Neben der Umstellung auf das neue Basisjahr 2021 werden jetzt
Laspeyres-Indizes anstelle von Messzahlen ausgewiesen, wodurch Entwicklungen auf höheren Wirtschaftszweigebenen konsistent dargestellt werden. Zudem wurde die Darstellungseinheit von rechtlichen Einheiten auf Geschäftsfelder rechtlicher Einheiten umgestellt, so dass wirtschaftliche Aktivitäten präziser den jeweiligen Wirtschaftszweigen zugeordnet werden können.

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Hinweise:
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 29 erscheint:
Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Einzelhandel im Mai 2026“ (Bestellnummer: G1100C).