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Pressemitteilung zu Schlachtungen

183/2026/33/C
Fürth, den 10. Juli 2026

Fleischerzeugung in Bayern geht im Jahr 2025 um 3,3 Prozent zurück

Deutliches Minus vor allem bei der Erzeugung von Rindfleisch

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, werden im Jahr 2025 in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen in Bayern rund 625 700 Tonnen Fleisch (ohne Geflügelfleisch) erzeugt. Das sind 3,3 Prozent bzw. 21 100 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Maßgeblich hierfür ist vor allem die stark rückläufige Rindfleischerzeugung um
-5,4 Prozent. Mit -1,6 Prozent fällt das Minus bei der Schweinefleischproduktion etwas weniger deutlich aus.

Fürth. Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik mitteilt, liegt die Erzeugung von zum Verzehr geeignetem Fleisch (ohne Geflügelfleisch) in Bayern im Jahr 2025 bei 625 700 Tonnen (t). Das sind 3,3 Prozent bzw. 21 100 t weniger als im Jahr zuvor. Der Wert umfasst die Fleischerzeugung in gewerblichen Schlachtbetrieben und durch Hausschlachtungen.

Rückgang der Rindfleischerzeugung und Rinderschlachtungen überdurchschnittlich hoch
Mit einem Minus von 5,4 Prozent (- 15 200 t) fällt der Rückgang der Rindfleischproduktion überdurchschnittlich hoch aus. Mit rund 265 300 t bzw. einem Anteil von 42,4 Prozent an der Schlachtmenge insgesamt ist Rindfleisch die zweitgrößte Kategorie innerhalb der bayerischen Fleischerzeugung. Regional entfallen mit rund 69,6 Prozent der in Bayern erzeugten Rindfleischmenge am meisten auf Schlachtungen in Oberbayern (111 100 t bzw. 41,9 Prozent) und in Schwaben (73 500 t bzw. 27,7 Prozent).

Auch die Zahl der in Bayern geschlachteten Rinder nimmt im gleichen Zeitraum ab, und zwar um 6,3 Prozent (- 49 000 Tiere) auf rund 730 000 Tiere.

57,2 Prozent entfallen auf Schweinefleischerzeugung
Mit 57,2 Prozent hat den größten Anteil an der Schlachtmenge Bayerns die Schweinefleischerzeugung. Mit 358 000 t ist die produzierte Fleischmenge im Jahr 2025 auch hier um 1,6 Prozent bzw. 5 800 t zurückgegangen. Hierfür wurden rund 3,7 Millionen Schweine geschlachtet, die auch rund 85 000 Tiere bzw. 2,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor ausmachen.

Der regionale Schwerpunkt der Schweinefleischproduktion liegt mit 195 100 t in Niederbayern, was einem Anteil von 54,5 Prozent entspricht, sowie in Oberfranken mit 50 400 t (14,1 Prozent).

Die verbleibende Schlachtmenge von gut 2 400 t bzw. 0,4 Prozent verteilt sich insbesondere auf Schaffleisch (2 100 t) sowie in sehr geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.

Fleischerzeugung geht innerhalb von zehn Jahren um 22,7 Prozent zurück
In den vergangenen zehn Jahren hat die Fleischerzeugung stetig abgenommen. Sie lag im Jahr 2015 noch bei 810 000 t und ist bis 2025 um 184 200 t (- 22,7 Prozent) zurückgegangen. Dabei hat die Schweinefleischproduktion mit einem Minus von 26,7 Prozent (- 130 200 t) deutlich stärker abgenommen als die Rindfleischproduktion (- 16,9 Prozent bzw. -53 800 t).

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