Pressemitteilung zur neuen Bayern in Zahlen
Fürth, den 25. Juni 2026
Immer weniger vor allem kleinerer Betriebe für den Anbau von Zierpflanzen und Baumschulgewächsen seit 2012 in Bayern
Landesamt für Statistik veröffentlicht Juni-Ausgabe 2026 von „Bayern in Zahlen“
Im Jahr 2025 sind 426 Betriebe mit Blumen- und Zierpflanzenanbau und
145 Betriebe mit Baumschulgewächsen in Bayern ansässig. Im Vergleich zum Jahr 2012 zeigt sich in den beiden Bereichen des Gartenbaus ein Rückgang der Betriebszahlen um fast ein Drittel. Die durchschnittliche Flächenausstattung der Zierpflanzen- wie auch der Baumschulbetriebe nimmt im betrachteten Zeitraum zwar zu, jedoch verringern sich die bewirtschafteten Grundflächen für Blumen- und Zierpflanzen um 16,5 Prozent auf rund 583 Hektar, während die Baumschulflächen noch mehr um 21,5 Prozent auf rund 1 349 Hektar zurückgehen. Regional konzentriert sich der Zierpflanzenanbau vor allem auf Oberbayern und Unterfranken, die größten Baumschulflächen liegen in Oberbayern und Schwaben. Der Beitrag im Monatsmagazin „Bayern in Zahlen“ blickt auf die Ergebnisse der allgemeinen Zierpflanzenerhebung und der Baumschulerhebung zurück. Da die beiden Erhebungen im Zuge der Reformen in der amtlichen Statistik auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden, schließt der Beitrag mit einem Ausblick auf die künftig verfügbaren Ergebnisse zu diesen für den Menschen und seine Umwelt wichtigen Bereichen des Landbaus ab.

Statistik-Schlagzeilen aus Bayern
Bayerns Außenhandel mit den EU- beziehungsweise Euro-Ländern nimmt im Februar 2026 zu – Einfuhren aus den USA und China steigen, Ausfuhren gehen jeweils zurück. Zum zwölften Mal in Folge: Bayerns Brauereien verkaufen mit 22,5 Millionen Hektolitern 2025 das meiste Bier im Bundesvergleich – Bierabsatz in Bayern geht um 5,4 Prozent gegenüber Vorjahr zurück. Frauen in Führungsfunktionen: Statistik zeigt leichten Anstieg – Nach wie vor sind Frauen in Sozialen und Gesundheitsberufen, Männer in Technik und Fertigung beschäftigt. Gesetzliche Krankenversicherung in Bayern: Ausgaben für Arzneimittel, ärztliche Sonderleistungen und pflegerische Leistungen stark gestiegen – Ausgaben für Arzneimittel je Versicherten erhöhen sich von 2013 bis 2023 nominal um 63 Prozent auf 741 Euro. Homeoffice-Quote in Bayern bleibt 2025 mit 25 Prozent leicht über Vorjahresniveau – Nach wie vor weniger Tage im Homeoffice seit dem Pandemiejahr 2021.
Statistik kommunal
Wissenswerte Zahlen zur Stadt Bad Kissingen in Unterfranken.
Weiteres Fachthema dieser Ausgabe
Zwischen Stadt und Land: Pendler in Bayern – Entfernungen, Verkehrsmittel und Kosten
Bayerischer Zahlenspiegel
In Form von Tabellen und Graphiken bringt der Zahlenspiegel die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.
Hinweise:
Als Datei ist das Statistik-Magazin „Bayern in Zahlen“ kostenlos abrufbar unter:
www.statistik.bayern.de/produkte/biz
