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Pressemitteilung zum Außenhandel

163/2026/53/G
Fürth, den 19. Juni 2026

Importe der bayerischen Wirtschaft steigen im April 2026 um gut acht Prozent, „Erdöl und Erdgas“ mit deutlichem Zuwachs

Exporte Bayerns mit 1,5 Prozent im Plus

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Außenhandelsstatistik exportiert die bayerische Wirtschaft im April 2026 Waren im Wert von fast 19,5 Milliarden Euro. Das sind 1,5 Prozent mehr als im April 2025. Die Einfuhren der bayerischen Wirtschaft wachsen zeitgleich um 8,2 Prozent auf knapp 20,4 Milliarden Euro. Deutlich gegenüber dem April 2025 wachsen im April 2026 die Einfuhren von „Erdöl und Erdgas“ (+100,4 Prozent).

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Außenhandelsstatistik weiter mitteilt, sind die Vereinigten Staaten (USA), Österreich, Frankreich, Italien, Polen und die Volksrepublik China im April 2026 die wichtigsten Ausfuhrländer Bayerns mit einem Exportwert von jeweils über einer Milliarde Euro. Die Ausfuhren in die USA (-14,2 Prozent) und nach China (-3,0 Prozent) gehen zurück, während die Ausfuhren in die genannten europäischen Länder jeweils steigen.

China bedeutendstes Einfuhrland
Die bedeutendsten Einfuhrländer der bayerischen Wirtschaft im April 2026 sind die Volksrepublik China, Österreich, Tschechien, Italien, Polen und die USA. Die Einfuhren aus China, Österreich, Italien und den USA steigen, die Einfuhren aus Tschechien und Polen nehmen ab. Deutlich überdurchschnittlich wachsen die Einfuhren aus den USA mit einem Plus gegenüber dem April 2025 von 18,0 Prozent.

Die Ausfuhren von drei der vier führenden Exportgüter der bayerischen Wirtschaft „Maschinen“, „Personenkraftwagen und Wohnmobile“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ sowie „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ gehen im April 2026 zurück. Die Ausfuhren von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ nehmen um über ein Fünftel ab (-20,6 Prozent). Demgegenüber steigen die Ausfuhren von „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ um 14,0 Prozent.

Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im April 2026 „Maschinen“ (+11,9 Prozent gegenüber dem April 2025), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (-5,9 Prozent), „elektronische Bauelemente“ (+25,3 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (-10,2 Prozent) sowie „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (+21,0 Prozent). Es folgt „Erdöl und Erdgas“ mit einem Importwert von knapp 0,9 Milliarden Euro und einer Zuwachsrate von 100,4 Prozent.

In den ersten vier Monaten 2026 steigen die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf 77,0 Milliarden Euro, die Einfuhren erhöhen sich um 4,9 Prozent auf 78,1 Milliarden Euro.


Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 26 erscheint:
Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im April 2026“ (Bestellnummer: G3000C).

Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

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