Pressemitteilung zum Wohnungsbestand
Fürth, den 12. Juni 2026
Wohnungsbestand wächst um 45 219 Wohnungen in Bayern zum Jahresende 2025
Steigerung um 0,7 Prozent auf 6 823 358 Wohnungen
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik beläuft sich der Bestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Bayern zum Stichtag 31. Dezember 2025 auf 6,82 Millionen Wohnungen. Damit ist der Wohnungsbestand im Freistaat um 45 219 Wohnungen beziehungsweise 0,7 Prozent höher als zum Jahresende 2024. Die Anzahl der Wohnungen mit einem oder zwei Räumen wächst um 1,5 Prozent. Die durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner beträgt 51,5 Quadratmeter. Diese Ergebnisse beruhen auf der Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes auf Basis des Zensus 2022.
Schweinfurt. Nach den Ergebnissen der Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes zum Stichtag 31. Dezember 2025 gibt es in Bayern 6 823 358 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Dies entspricht einem Zuwachs von 45 219 Wohnungen beziehungsweise 0,7 Prozent gegenüber dem Bestand im letzten Jahr.
Regionalergebnisse: Niederbayern mit höchster Zunahme im Wohnungsbestand
Auf Regierungsbezirksebene werden die niedrigsten prozentualen Steigerungsraten für Oberfranken (+0,50 Prozent) und Unterfranken (+0,56 Prozent) festgestellt. Oberbayern steigt um 0,61 Prozent, Mittelfranken um 0,65 Prozent und Schwaben um 0,69 Prozent. Die Oberpfalz (+0,85 Prozent) und Niederbayern (+0,96 Prozent) weisen die höchste Veränderung auf.
Bayernweit 51,5 Wohnungen pro 100 Einwohner im Bestand
Zum Ende des Jahres 2025 befinden sich, gemessen am Bevölkerungsstand zum 31. Dezember 2025, bayernweit 51,5 Wohnungen pro 100 Einwohner im Bestand. In den kreisfreien Städten liegt die rechnerische Wohnungsversorgung mit 56,2 Wohnungen pro 100 Einwohner auf einem höheren Niveau als in den bayerischen Landkreisen mit 49,5 Wohnungen. Für die Regierungsbezirke Niederbayern (50,1 Wohnungen), Schwaben (50,2 Wohnungen) und Oberbayern (51,4 Wohnungen) ergeben sich im bayernweiten Vergleich unterdurchschnittliche Werte. Die Bestandsquoten aller anderen Regierungsbezirke bewegen sich zwischen 51,9 Wohnungen pro 100 Einwohner für die Oberpfalz und 53,8 Wohnungen für Oberfranken und befinden sich damit oberhalb des Durchschnitts.
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner: 51,5 Quadratmeter
Während die insgesamt zur Verfügung stehende Wohnfläche im Jahresvergleich 2024/2025 um 0,7 Prozent auf rund 681 Millionen Quadratmeter steigt, wächst auch die durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner im gleichen Zeitraum um 0,78 Prozentpunkte auf 51,5 Quadratmeter. Die Regierungsbezirke Oberbayern, Mittelfranken und Schwaben verzeichnen Ende 2025 jeweils eine unterdurchschnittliche Wohnflächenquote zwischen 48,1 und 50,7 Quadratmetern je Einwohner. Niederbayern verbucht mit 57,0 Quadratmetern pro Einwohner den höchsten Wert aller Regierungsbezirke.
Wohnungsarten: Zuwachs vor allem bei Ein- bzw. Zweiraumwohnungen
Im bayerischen Wohnungsbestand befinden sich Ende 2025 nun 1 100 675 Wohnungen mit einem oder zwei Räumen. Dabei handelt es sich um einen Anteil von 16,1 Prozent an allen Wohnungen und einen Anstieg um 15 836 Wohnungen beziehungsweise um 1,5 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2024. Die Gruppe der Ein- bzw. Zweiraumwohnungen wächst somit prozentual (+1,5 Prozent) deutlich stärker als Wohnung mit mehr Räumen und liegt über der Zunahme im gesamten Wohnungsbestand (+0,7 Prozent).
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 24 erscheint:
„Bestand an Wohngebäuden und Wohnungen – Stand: 31. Dezember 2025“ (Bestellnummer: F2400C 202500).
