Verwendung von Cookies

Sofern Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir Cookies zur Nutzung unseres Webanalyse-Tools Matomo Analytics. Durch einen Klick auf den Button „Webanalyse akzeptieren“ erteilen Sie uns Ihre Einwilligung dahingehend, dass wir zu Analysezwecken Cookies (kleine Textdateien mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zwei Jahren) setzen und die sich ergebenden Daten verarbeiten dürfen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in unserer Datenschutzerklärung widerrufen. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

Pressemitteilung

138/2026/56/E
Fürth, den 29. Mai 2026

Bayerisches Ausbaugewerbe im ersten Quartal 2026 mit Umsatz knapp über Vorjahresniveau

Rückgänge in sechs der sieben bayerischen Regierungsbezirke

Im ersten Quartal 2026 zeigt sich ein verhaltenes Bild im bayerischen Ausbaugewerbe. Insgesamt ergeben sich im Vorjahresvergleich für den Freistaat kaum merkliche Veränderungen. In sechs der sieben bayerischen Regierungsbezirke sind die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal rückläufig. Einzig in Oberbayern werden für die ausbaugewerblichen Betriebe nominale Zuwächse um 4,5 Prozent verzeichnet.

Schweinfurt. Das bayerische Ausbaugewerbe erwirtschaftet im ersten Quartal 2026 einen nominalen Umsatz von 2,87 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis entspricht das einem leichten Anstieg um 12,43 Millionen Euro beziehungsweise 0,4 Prozent. Befragt werden Betriebe von rechtlichen Einheiten mit 20 oder mehr tätigen Personen. In die aktuelle Erhebung sind 2 069 Ausbaugewerbebetriebe einbezogen und somit 43 Betriebe mehr als im Vorjahresquartal. Der durchschnittliche nominale Umsatz je Betrieb liegt derzeit bei 1,39 Millionen Euro und damit 1,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

 - Öffnet große Ansicht

Leichte Umsatzsteigerung nur in Oberbayern
Eine regionale Auswertung auf Ebene der bayerischen Regierungsbezirke zeigt: Mehr als ein Drittel des Umsatzes im Ausbaugewerbe entfällt auf Betriebe mit Sitz in Oberbayern. Die dort ansässigen 687 Unternehmen erzielen gegenüber dem ersten Quartal 2025 ein nominales Umsatzplus von
4,5 Prozent.

In den anderen sechs bayerischen Regierungsbezirken sind die Umsätze zwischen 0,6 Prozent (Unterfranken) und 5,4 Prozent (Oberfranken) rückläufig.

Entgelte nominal 5,3 Prozent im Plus
Zum Ende des ersten Quartals 2026 sind in den bayerischen Ausbaugewerbebetrieben insgesamt 88 798 Personen beschäftigt. Von Januar bis März 2026 erbringen sie zusammen 24,29 Millionen Arbeitsstunden – das entspricht einer leichten Zunahme von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Entgelte steigen um 5,3 Prozent und summieren sich auf knapp 952 Millionen Euro.

Nach Arbeitsvolumen gehören „Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation“ mit 9,02 Millionen Arbeitsstunden sowie die „Elektroinstallation“ mit
8,41 Millionen Arbeitsstunden zu den größten Wirtschaftszweigen des Ausbaugewerbes.

Mehrjährige Entwicklung des Ausbaugewerbes
Ein Blick auf die Entwicklung seit 2021 zeigt ein mittelfristig deutlich wachsendes Ausbaugewerbe: Die Zahl der Betriebe nimmt um 12,9 Prozentpunkte zu, gleichzeitig steigt der Personalstand um 11,9 Prozentpunkte. Auch das Arbeitsvolumen wächst um 5,5 Prozentpunkte.

Besonders stark entwickeln sich (nominal) im ersten Quartal 2026 gegenüber dem ersten Quartal 2021 die Entgelte mit einem Plus um 34,6 Prozentpunkte und Umsätze um
29,3 Prozentpunkte. Real steigen die ausbaugewerblichen Umsätze jedoch lediglich um einen Prozentpunkt (siehe Grafik).

 - Öffnet große Ansicht

Hinweise:
Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen der vierteljährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern. Im Rahmen dieser Quartalserhebung werden ausbaugewerbliche Betriebe von rechtlichen Einheiten mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt. Von Berichtsjahr 2018 bis einschließlich Berichtsjahr 2020 lag die Berichtskreisuntergrenze bei 23 oder mehr tätigen Personen.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 23 erscheint:„Baugewerbe in Bayern im ersten Quartal 2026“.