Pressemitteilung
Fürth, den 20. April 2026
Bayerns Außenhandel mit den EU- beziehungsweise Euro-Ländern nimmt im Februar 2026 zu
Einfuhren aus den USA und China steigen, Ausfuhren gehen jeweils zurück
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Außenhandelsstatistik wachsen die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro. Die Einfuhren nehmen zeitgleich um 5,6 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro zu. In den ersten beiden Monaten 2026 sinken die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 35,7 Milliarden Euro, die Einfuhren steigen um 1,7 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Außenhandelsstatistik weiter mitteilt, sinken die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten (USA), das wichtigste Exportland der bayerischen Wirtschaft, im Februar 2026 gegenüber dem Februar 2025 um 19,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Weitere wichtige Exportländer mit Exportwerten von jeweils über einer Milliarde Euro sind Österreich, Frankreich, Italien, Polen und das Vereinigte Königreich. Es folgt die Volksrepublik China mit einem Exportwert von 0,9 Milliarden Euro (-10,0 Prozent). Die Ausfuhren in die genannten EU-Länder sowie in das Vereinigte Königreich steigen jeweils. Die gesamten Ausfuhren Bayerns in die EU-Länder nehmen im Februar 2026 um 10,1 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro zu, die Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone steigen um 8,6 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro.
Die Einfuhren Bayerns aus den EU-Ländern wachsen im Februar 2026 um 1,4 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro, die Einfuhren aus den Euro-Ländern nehmen um 2,4 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zu. Wichtigstes Importland der bayerischen Wirtschaft ist die Volksrepublik China mit einem Importwert von 2,6 Milliarden Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 3,7 Prozent gegenüber dem Februar 2025. Nach dem Importwert folgen Österreich, Tschechien, Italien und Polen vor den USA. Die Einfuhren aus den USA steigen um 33,8 Prozent auf gut 1,0 Milliarden Euro. Von Österreich abgesehen (-9,0 Prozent) steigen die Einfuhren aus diesen Importländern.
Die führenden Exportgüter der bayerischen Wirtschaft mit einem Exportwert von jeweils über einer Milliarde Euro sind im Februar 2026 „Personenkraftwagen und Wohnmobile“, „Maschinen“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“. Die Ausfuhren von „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (-12,1 Prozent), „Maschinen“ (-1,7 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (-0,2 Prozent) gehen jeweils zurück. Die Ausfuhren von „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ nehmen zu (+12,9 Prozent).
Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im Februar 2026 „Maschinen“ (+15,8 Prozent), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (-4,6 Prozent), „elektronische Bauelemente“ (+40,2 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (-19,6 Prozent) sowie „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (+29,0 Prozent).
Hinweise:
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 17 erscheint:
„Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Februar 2026“ (Bestellnummer: G3000C).
