Pressemitteilung
Fürth, den 9. April 2026
Bayerische Industrieumsätze im Februar 2026 um 2,4 Prozent unter Vorjahresniveau
Umsätze mit Eurozonenländern erhöhen sich spürbar – Auslandsbestellungen im Minus – Personalstand geht um fast 19 000 Beschäftigte zurück
Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat einen nominalen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent auf rund 36,6 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 3,8 Prozent auf rund 22,1 Milliarden Euro ab.
Die Exportquote beträgt 60,4 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone erhöhen sich um 3,6 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 21,6 Prozent.
Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern geht preisbereinigt um 3,2 Prozent zurück, wofür ein deutliches Minus von 6,0 Prozent bei den Auslandsbestellungen maßgeblich ist. Der Personalstand gibt um 1,6 Prozent nach.
Fürth. Im Februar 2026 verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe Bayerns ein Umsatzminus von nominal 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfallen von den 36,6 Milliarden Euro Gesamtumsatz 22,1 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (-3,8 Prozent) und darunter rund 7,9 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+3,6 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz machen 60,4 bzw. 21,6 Prozent aus. Mit einem Plus von 1,3 Prozentpunkten gegenüber dem Februar 2025 erhöht sich der Anteil von Umsätzen mit Ländern der Eurozone dabei spürbar (Auslandsumsätze: 0,9 Prozentpunkte).
Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes geht im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 3,2 Prozent zurück. Die Bestelleingänge aus dem Ausland verringern sich um 6,0 Prozent, während die Inlandsaufträge um 1,5 Prozent zunehmen.
Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende Februar 2026 bei 1,164 Millionen Beschäftigten und damit um nahezu 19 000 Personen bzw. 1,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat.
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die (voraussichtlich) in KW 15/2026 erscheinen:
„Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im Februar 2026“ (Bestellnummer: E1101C 202602)
„Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im Februar 2026“ (Bestellnummer: E1300C 202602).
Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank.
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