Pressemitteilung

033/2026/41/A
Fürth, den 11. Februar 2026

Verliebt, verlobt, verheiratet: 125 Paare haben am Valentinstag 2024 in Bayern „Ja“ gesagt

Vorläufige Zahlen zeigen für den 14. Februar 2025 fast 400 Eheschließungen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, landete der Valentinstag im Jahr 2024 auf Platz 130 der beliebtesten Hochzeitstage in Bayern. So schlossen 125 Paare am Mittwoch, dem 14. Februar 2024 den Bund fürs Leben, was eine Zunahme um 20 Eheschließungen gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Deutlich größer fällt die Zahl der Eheschließungen dagegen am Valentinstag des Jahres 2025 aus: Nach vorläufigen Ergebnissen der Eheschließungsstatistik haben sich am 14. Februar 2025 fast 400 Paare das Ja-Wort gegeben.

Daten der Verbraucherpreisstatistik zeigen außerdem: Wer den Valentinstag mit klassischen Unternehmungen und Präsenten feiern möchte, muss mitunter tiefer in die Tasche greifen. So sind Pralinen im Jahr 2025 (+19,7 Prozent) und Schmuck (+3,1 Prozent) teurer als im Vorjahr.

Fürth. Im Jahr 2024 wurden in Bayern insgesamt 58 693 Ehen geschlossen und damit durchschnittlich etwa 160 je Kalendertag. Der Tag der Verliebten (Mittwoch, der 14. Februar 2024) lag mit 125 Trauungen deutlich unter diesem Tagesdurchschnitt. Damit blieb der Valentinstag weit hinter dem Spitzenreiter des Jahres 2024 zurück: Am Freitag, dem 24. Mai 2024 wurden 1 104 Trauungen vollzogen. Rang zwei belegte Samstag, der 24. August 2024 mit 923 Eheschließungen und Rang drei Samstag, der 14. September 2024 mit 757 Eheschließungen.

An einem Freitag haben im Jahr 2024 insgesamt 21 367 Paare den Bund fürs Leben geschlossen, womit der Freitag erneut den ersten Platz im Ranking der Wochentage belegte, gefolgt vom Samstag mit 19 058 Hochzeiten. Erwartungsgemäß wurde sich an einem Sonntag (226) am seltensten das Jawort gegeben.

Valentinstag 2025

Der Valentinstag 20251) fiel auf einen Freitag und damit auf den für Eheschließungen beliebtesten Wochentag. Insgesamt wurden 395 Ehen am 14. Februar 2025 geschlossen – deutlich mehr, als am Valentinstag des Vorjahres (Mittwoch, 14.02.2024: 125 Eheschließungen). Ansonsten bevorzugten Heiratswillige auch im Jahr 2025 „Schnapszahltage“ in wärmeren Kalendermonaten, wie zum Beispiel Freitag, den 06. Juni 2025 (1 068), der in 2025 bisher auf Rang 2 der beliebtesten Hochzeitstage ist. Nach Auswertung vorläufiger Daten fiel der beliebteste Tag mit Freitag, dem
02. Mai 2025 (1 264) ebenfalls auf ein besonderes Datum, die drittmeisten Vermählungen im vergangenen Jahr fanden am Freitag, dem 08. August 2025 (926) statt.

Betrachtet man die ersten zehn Monate des Jahres 20251), so sind mit
51 285 Trauungen weniger Paare den Bund fürs Leben eingegangen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (51 788). Die Zahl der registrierten Eheschließungen liegt in diesem Zeitraum knapp drei Prozent unter dem Niveau des Medians der Jahre 2020 bis 2023 (52 814).

Auch wenn der Valentinstag meist nicht zu den beliebtesten Hochzeitstagen zählt, ist er für viele Paare ein Anlass zum Feiern. Die Entwicklung der Preise dagegen weniger: Im Jahr 2025 kosten Speisen und Getränke im Restaurant, Café oder Bar 4,4 Prozent mehr als noch im Jahr 2024. Der Kinobesuch wird gegenüber dem Vorjahr 2024 um 3,1 Prozent teurer. Wer seinen Liebsten zum Valentinstag eine kleine Freude bereiten will, der muss ebenfalls mit erhöhten Preisen rechnen. Pralinen (+19,1 Prozent) werden im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr spürbar teurer, aber auch die Preise für Schnittblumen (+4,6 Prozent), Schmuck (+3,1 Prozent) und Parfüm (+0,1 Prozent) steigen. Sekt, Prosecco, Champagner wird im Jahresvergleich von 2025 zu 2024 um 0,5 Prozent günstiger.

Hinweise:

1) Für das Berichtsjahr 2025 liegen derzeit Daten bis einschließlich Oktober 2025 vor. Bei den Ergebnissen für das Jahr 2025 handelt es sich um vorläufige Werte. Endgültige Werte liegen erst nach Abschluss des Berichtsjahres vor. Abweichungen in Summen sind durch das angewandte Geheimhaltungsverfahren möglich.

Geheimhaltung
In der Statistik der Eheschließungen wird seit dem Berichtsjahr 2025 die sogenannte Cell-Key-Methode auf alle Ergebnistabellen angewandt. Diese Methode ist ein datenveränderndes Geheimhaltungsverfahren. Bei der Cell-Key-Methode werden bei der Erzeugung der Ergebnisse leichte Veränderungen der Fallzahlen vorgenommen. Einigen Ergebnissen wird ein kleiner 'Überlagerungswert' zugewiesen (zum Beispiel +2 oder -1). Anstelle des Originalergebnisses wird die Summe aus Originalergebnis und 'Überlagerungswert' veröffentlicht. Die 0 ist von der Überlagerung ausgeschlossen, sodass eine nicht vorhandene Beobachtung auch nicht künstlich erzeugt wird.

Wenn Daten, die mit der Cell-Key-Methode geheim gehalten worden sind, in einer Tabelle dargestellt werden, ergibt sich bei der Aufsummierung der Zeilen oder Spalten in der Tabelle nicht immer die veröffentlichte Gesamtzahl. Mehr Informationen zur Cell-Key-Methode und generell zur statistischen Geheimhaltung finden Sie im Statistikportal und in diesen Erläuterungen.

Auswertungen zur Statistik der Eheschließungen sind direkt in der öffentlichen Statistikdatenbank des Landesamtes GENESIS-Online abrufbar.

Die Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex können ebenfalls über die Datenbank GENESIS abgerufen werden (Statistik:  61111).